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Calcium & Phosphor: Mineralstoffe für Ihre Zähne

Entdecken Sie die wissenschaftlich belegten Beiträge von Calcium und Phosphor zur Erhaltung normaler Zähne – basierend auf den zugelassenen Angaben der Europäischen Behörde für Lebensmittelsicherheit und der EU-Verordnung Nr. 432/2012.

„Die wissenschaftliche Bewertung gesundheitsbezogener Angaben durch die EFSA gewährleistet, dass Verbraucher verlässliche und überprüfte Informationen über Nährstoffe erhalten.“
– Grundsatz der Verordnung (EG) Nr. 1924/2006

Was bietet Dolomea?

Unser Wissensportal vermittelt fundierte Informationen über zwei Mineralstoffe, deren Beiträge zur Erhaltung normaler Zähne von der EFSA wissenschaftlich bestätigt wurden.

Calcium

Calcium und Zahnerhaltung

Calcium ist der mengenmäßig am stärksten vertretene Mineralstoff im menschlichen Körper. Etwa 99 Prozent des Calciums befinden sich in Knochen und Zähnen. Die EFSA hat den Beitrag von Calcium zur Erhaltung normaler Zähne wissenschaftlich bewertet und als zugelassene gesundheitsbezogene Angabe anerkannt.

Phosphor

Phosphor und Zahnerhaltung

Phosphor ist nach Calcium der zweithäufigste Mineralstoff im Körper. In Form von Hydroxylapatit – einer Verbindung aus Calcium und Phosphor – bildet er einen wesentlichen Bestandteil des Zahnschmelzes. Die EFSA hat auch den Beitrag von Phosphor zur Erhaltung normaler Zähne wissenschaftlich bewertet und zugelassen.

Wissen

Evidenzbasierte Information

Alle auf dieser Webseite dargestellten gesundheitsbezogenen Angaben entsprechen den Vorgaben der Verordnung (EU) Nr. 432/2012. Wir verwenden ausschließlich die zugelassenen Formulierungen und kennzeichnen jede Angabe mit dem entsprechenden Verordnungshinweis. Keine Behauptung auf dieser Seite geht über den zugelassenen Wortlaut hinaus.

„Hydroxylapatit – bestehend aus Calcium und Phosphor – macht rund 97 Prozent des Zahnschmelzes aus. Diese mineralische Struktur verleiht dem Schmelz seine außergewöhnliche Härte und Widerstandsfähigkeit.“

Allgemeine zahnmedizinische Fachliteratur

Zugelassene gesundheitsbezogene Angaben

Die folgenden Formulierungen sind gemäß EU-Verordnung zugelassen und dürfen unter den dort genannten Bedingungen für Lebensmittel verwendet werden.

Calcium & Zähne

„Calcium trägt zur Erhaltung normaler Zähne bei“ Gemäß Verordnung (EU) Nr. 432/2012

Diese zugelassene Angabe wurde von der EFSA auf Grundlage der eingereichten wissenschaftlichen Studien geprüft. Der Beitrag von Calcium zur Erhaltung normaler Zähne gilt als wissenschaftlich hinreichend belegt. Der Nährstoffbezugswert (NRV) für Calcium beträgt 800 mg pro Tag für Erwachsene. Calcium ist ein integraler Bestandteil des Zahnschmelzes in Form von Hydroxylapatit.

Phosphor & Zähne

„Phosphor trägt zur Erhaltung normaler Zähne bei“ Gemäß Verordnung (EU) Nr. 432/2012

Auch der Beitrag von Phosphor zur Erhaltung normaler Zähne wurde durch die EFSA wissenschaftlich bewertet und als zugelassene Angabe in die Verordnung aufgenommen. Der NRV für Phosphor liegt bei 700 mg pro Tag. Phosphor bildet gemeinsam mit Calcium die kristalline Struktur des Zahnschmelzes und des Dentins.

Calcium: Hintergrund und Ernährungskontext

Weiterführende Informationen über den Mineralstoff Calcium, seine Quellen und seine Bedeutung für die Zahngesundheit.

Calciumquellen in der Ernährung

Milch und Milchprodukte gelten als die bekanntesten Calciumquellen in der westlichen Ernährung. Ein Glas Milch (200 ml) enthält etwa 240 mg Calcium. Hartkäsesorten wie Parmesan oder Emmentaler weisen mit 800–1200 mg pro 100 g besonders hohe Calciumgehalte auf.

Auch pflanzliche Lebensmittel können zur Calciumversorgung beitragen. Grünkohl, Brokkoli, Pak Choi und Rucola enthalten nennenswerte Calciummengen mit vergleichsweise guter Bioverfügbarkeit. Sesamsamen, Mandeln und getrocknete Feigen sind weitere pflanzliche Calciumlieferanten. Calciumreiches Mineralwasser (ab 150 mg/l) kann ebenfalls eine relevante Quelle darstellen.

Calcium im Zahnschmelz

Der Zahnschmelz ist das härteste Gewebe im menschlichen Körper. Seine außergewöhnliche Festigkeit verdankt er seinem hohen Mineralgehalt: Etwa 96 Prozent des Zahnschmelzes bestehen aus anorganischem Material, überwiegend in Form von Hydroxylapatit – einer kristallinen Verbindung aus Calcium und Phosphor.

Die Mineralisation der Zähne beginnt bereits während der Entwicklung im Kiefer und setzt sich nach dem Zahndurchbruch fort. Eine ausreichende Calciumzufuhr über die Ernährung ist ein Faktor, der die normale Zahnstruktur mitbestimmt. Die Remineralisation des Zahnschmelzes – ein natürlicher Reparaturprozess – hängt unter anderem von der Verfügbarkeit von Calcium und Phosphor im Speichel ab.

Aufnahme und Verwertung von Calcium

Die Calciumabsorption im Darm wird durch verschiedene Faktoren beeinflusst. Vitamin D spielt eine wichtige Rolle bei der Calciumaufnahme, indem es die Bildung von Calcium-bindenden Transportproteinen im Dünndarm anregt. Oxalsäure, die in Spinat, Rhabarber und Mangold vorkommt, kann die Calciumaufnahme reduzieren, da sie mit Calcium schwer lösliche Verbindungen bildet. Phytinsäure in Getreide und Hülsenfrüchten hat einen ähnlichen Effekt, wenngleich in geringerem Ausmaß.

Die Absorptionsrate von Calcium variiert je nach Quelle und begleitenden Nahrungsbestandteilen zwischen 20 und 40 Prozent. Eine Verteilung der Calciumzufuhr auf mehrere Mahlzeiten kann die Gesamtabsorption begünstigen, da der Körper kleinere Einzeldosen effizienter aufnimmt. Der Calciumstoffwechsel unterliegt einer komplexen hormonellen Regulation, an der Parathormon, Calcitonin und die aktive Form von Vitamin D beteiligt sind.

Fakten über Calcium

800 mg
NRV pro Tag (Erwachsene)
99 %
des Calciums in Knochen & Zähnen
~1 kg
Calcium im erwachsenen Körper
20–40 %
durchschnittliche Absorptionsrate

Phosphor: Hintergrund und Ernährungskontext

Wissenswertes über den Mineralstoff Phosphor, seine Nahrungsquellen und die Bedeutung für den Zahnerhalt.

Phosphor in Lebensmitteln

Phosphor ist in einer Vielzahl von Lebensmitteln enthalten und kommt sowohl in tierischen als auch in pflanzlichen Nahrungsmitteln vor. Besonders phosphorreiche Quellen sind Milchprodukte, Fleisch, Fisch, Eier, Nüsse und Hülsenfrüchte. Auch Vollkorngetreide enthält nennenswerte Phosphormengen, wobei ein Teil des Phosphors in Form von Phytat gebunden ist und daher eine geringere Bioverfügbarkeit aufweist.

In industriell verarbeiteten Lebensmitteln werden häufig Phosphatzusätze als Konservierungsmittel, Säureregulatoren oder Emulgatoren eingesetzt. Diese zugesetzten Phosphate werden vom Körper in der Regel sehr effizient aufgenommen. In mitteleuropäischen Ländern liegt die durchschnittliche Phosphorzufuhr über der Nahrung deutlich über dem NRV von 700 mg pro Tag.

Phosphor und die Zahnstruktur

Gemeinsam mit Calcium bildet Phosphor die Grundlage der mineralischen Zahnstruktur. Das Hydroxylapatit im Zahnschmelz hat die chemische Formel Ca₅(PO₄)₃OH – es besteht also aus Calcium, Phosphat und Hydroxid-Ionen. Diese kristalline Struktur verleiht dem Zahnschmelz seine Härte, die auf der Mohs-Skala bei etwa 5 liegt.

Das Verhältnis von Calcium zu Phosphor im Zahnschmelz ist weitgehend konstant und spiegelt die stöchiometrische Zusammensetzung des Hydroxylapatits wider. Veränderungen in diesem Verhältnis – etwa durch Säureeinwirkung – können die Integrität des Schmelzes beeinträchtigen. Der Speichel enthält sowohl Calcium als auch Phosphor in übersättigter Konzentration, was den natürlichen Remineralisationsprozess ermöglicht.

Fakten über Phosphor

700 mg
NRV pro Tag (Erwachsene)
85 %
des Phosphors in Knochen & Zähnen
~700 g
Phosphor im erwachsenen Körper

Calcium-Phosphor-Verhältnis in der Ernährung

Das Verhältnis von Calcium zu Phosphor in der Ernährung ist ein Thema, das in der Ernährungswissenschaft diskutiert wird. Ein Verhältnis von etwa 1:1 bis 2:1 (Calcium zu Phosphor) wird von einigen Fachgesellschaften als günstig erachtet. In der Praxis liegt dieses Verhältnis bei vielen Menschen aufgrund des hohen Phosphorgehalts moderner Ernährungsweisen oft unter 1:1.

Die wissenschaftliche Diskussion über das optimale Calcium-Phosphor-Verhältnis ist nicht abgeschlossen. Klar ist jedoch, dass beide Mineralstoffe gemäß den zugelassenen EFSA-Angaben jeweils eigenständig zur Erhaltung normaler Zähne beitragen. Diese Beiträge wurden unabhängig voneinander bewertet und zugelassen.

Informationspaket

Umfassende Materialien über Calcium, Phosphor und deren Beiträge zur Erhaltung normaler Zähne.

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inkl. MwSt.

Enthält die vollständige Informationsbroschüre mit Darstellung aller zugelassenen Angaben, Nährstofftabellen für calcium- und phosphorreiche Lebensmittel, Ernährungspläne und eine Zusammenfassung der wissenschaftlichen Grundlagen.

Gesundheitshinweis

Die auf dieser Webseite bereitgestellten Informationen dienen ausschließlich allgemeinen Informationszwecken. Sie ersetzen keine professionelle zahnärztliche oder medizinische Beratung, Untersuchung, Diagnose oder Behandlung. Wenden Sie sich bei Fragen zur Zahngesundheit oder bei Beschwerden stets an eine qualifizierte zahnärztliche oder ärztliche Fachperson.

Nahrungsergänzungsmittel sind kein Ersatz für eine ausgewogene und abwechslungsreiche Ernährung sowie eine gesunde Lebensweise, die eine regelmäßige Zahnpflege einschließt. Die genannten gesundheitsbezogenen Angaben zu Calcium und Phosphor sind gemäß der Verordnung (EU) Nr. 432/2012 zugelassen. Individuelle Ergebnisse können variieren und hängen von zahlreichen Faktoren ab.

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